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Feinguss

Für jedes Gussteil wird zunächst ein Wachsteil benötigt, dass anschließen zu einer wirtschaftlich sinnvollen und technisch machbaren „Gießtraube“ montiert wird. Nun wird die Traube aus Wachs mit keramischer Masse überzogen. Dazu werden die Trauben in flüssige Keramik (auch „Schlicker“ genannt) getaucht und anschließen mit Quarz-
sand besandet. Dieser Vorgang wird 6-12 mal wiederholt. Nach dem Trocknen wird das Wachs mittels Wasserdampf und Druck entfernt („Ausschmelzen“). Anschließend werden die leeren Keramikschalen („Masken“) bei ca. 1100º C gebrannt.

Die flüssige Schmelze wird nun in die noch glühende Keramik eingegossen. Dieses Verfahren stellt eine gute Oberfläche und besonders gute Auslaufeigenschaften sicher. Abschließend wird die Keramikmaske entfernt und die Gussteile vom Laufsystem getrennt.